Vitra

(Bildquelle: s3.amazonaws.com)

Vitra wurde von Willi Fehlbaum, geb.1914, gegründet. Zusammen mit seiner Ehefrau Erika übernahm er 1934 eine Ladenbaufirma in der Nähe von Basel. Mit viel Engagement wurde daraus ein Möbelunternehmen, das 1950 nach Weil am Rhein in Deutschland verlegt wurde. Mit dem richtigen Gespür für die Zukunft erwarb Fehlbaum 1957 während einer USA-Reise Vertriebslizenzen der Designer George Nelson, sowie des Ehepaars Ray Eames und Charles Eames. Mit 19 Jahren besuchte sein Sohn Rolf das berühmte Designerpaar und war von ihnen und ihrer Arbeit begeistert. Zum Bedauern des Vaters zeigte er jedoch keine Ambitionen, in das Unternehmen des Vaters einzutreten, sondern studierte Philosophie und Soziologie. Ein eigener Kunstbuchverlag sowie die Produktion von Dokumentarfilmen standen bis 1977 für ihn im Vordergrund, bis er sich doch entschloss, mit seinem Bruder Raymond die Leitung der väterlichen Firma zu übernehmen.

Das unternehmerische Fingerspitzengefühl des Firmengründers trägt noch heute seine Früchte. Der Eames Chair in seinen vielen Variationen ist ein Aushängeschild des Unternehmens Vitra. Ein Beispiel ist der Lounge Chair, der sich zur Design Ikone entwickelt hat. Seine geniale Form bietet einen nicht zu übertreffenden Sitzkomfort. Wer ihn sich leisten kann, positioniert ihn richtig. Regisseure zeigen ihn gerne in Hollywoodfilmen. Der Designerstuhl, der ein Synonym für Vitra wurde, ist der Panton Chair des dänischen Designers Verner Panton. Gemeinsam entwickelten sie Prototypen des Kunststoffstuhls aus einem Guss und produzierten ihn ab 1967 serienreif. Der Panton Chair Classic wird heute im gleichen Verfahren hergestellt wie die erste Serie. Vitra fertigt die Entwürfe berühmter, erstklassiger Designer unter Berücksichtigung modernster Umweltstandards und Langlebigkeit.

In Weil am Rhein zeigt das Vitra Design Museum, entworfen von dem Architekten Frank Gehry, die reiche Geschichte des Unternehmens und würdigt die Menschen und deren Arbeit, die daran teil hatten. Das Vitra-Haus mit dem Shop des Design Museums und dem Stuhlmuseum ergänzt das Bild







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