Konstantin Grcic

Konstantin Grcic wird 1965 in München geboren. Der Vater ist Serbe, die Mutter Deutsche. Aufgewachsen ist er in Wuppertal und verlässt die Stadt in Richtung England, um eine Ausbildung zum Möbelschreiner am Parnham College in Dorset zu absolvieren. Danach studiert er von 1988 bis 1990 Design am Royal College of Art in London. Anschließend wird er Assistent für den Designer Jasper Morrison, macht sich jedoch schon nach einem Jahr selbständig und gründet seine eigene Firma, die KGID (Konstantin Grcic Industrial Design) in München. Hier entwickelt und entwirft er Möbel, Objekte und Leuchten. Mit Akribie widmet sich Konstantin Grcic bei seinen Projekten dem geschichtlichen Hintergrund von Architektur und Design. Sehr gute Materialkenntnisse in Verbindung mit Technologiebegeisterung zeichnen ihn aus. Seine Entwürfe gelten als minimalistisch und besitzen manchmal nur noch die notwendigsten Strukturen, um das zu zeigen, was sie darstellen sollen. Der Designer selbst nennt es „Einfachheit“. Zu seinen Kunden zählen namhafte Firmen wie Authentics, Classicon, Driade, Flos, Iittala, Krups, Lamy, Magis, Moormann, Moroso, Muji, Plank, SCP und Thomas/Rosenthal.

Die handwerkliche Grundausbildung des Designers ist seinen Produkten anzusehen. Sie sind praktisch und erfüllen ihren Zweck. Mit der Leuchte Mayday wurde Konstantin Grcic weltberühmt. Mit ihrer Mobilität erinnert sie ein wenig an eine Baulampe, erfüllt jedoch mit ihrer außerordentlichen Form und Farbe alle Kriterien einer Designerleuchte. Dieses Modell kann überall aufgestellt oder an seinem bunten Haken aufgehangen werden. Seit 2001 befindet sich die Leuchte in der ständigen Ausstellung des Museum of Modern Art in New York. Konstantin Grcic will das Rad nicht neu erfinden. Er versteht sich als Industriedesigner und entwickelt Bestehendes weiter. Seine Designermöbel polarisieren, werden kritisiert aber auch überaus geschätzt. Konstantin Grcic gilt als einer der einflussreichsten und erfolgreichsten Designer unserer Zeit.







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