Koishi Sitzinsel

Wie ein glatter Kieselstein aus einem fernöstlichen Garten erscheint die Koishi Sitzinsel des japanischen Designers Naoto Fukasawa. Er präsentiert ein makelloses Objekt aus Kunststoff, das den Blick des Betrachters auf sich zieht und ihn fesselt. Eine ähnliche Wirkung erzeugen auch die von Wasser geschliffenen Steine in japanischen Gartenteichen, die zur Ruhe und Meditation einladen. Naoto Fuasawa hat eine natürliche weiche Form für seinen Entwurf gewählt und überträgt diese Harmonie in den öffentlichen Raum, in die private Wohnwelt und an Orte der Begegnung.

Die Einsatzmöglichkeit des überdimensionierten Kieselsteins ist variabel. Als Dekorationsobjekt setzt er farbige Akzente in weiten Räumen und erlaubt ein Farbenspiel in weiß, orange und blau. Die glänzend lackierte Oberfläche des Fiberglaskörpers macht ihn zu einem besonderen Highlight in Museen und Kulturpalästen, wo er zum Ausruhen während langer Besuche einlädt. Mit den Ausmaßen von 114 cm Länge, 90 cm Breite und 38 cm Höhe können auch zwei Personen auf der Insel Platz nehmen und kurz entspannen oder ausgestellte Exponate ausgiebig betrachten.  Kinder, die während einer Ausstellung mal kurz „geparkt“ werden müssen, bleiben garantiert wie die kleine Meerjungfrau auf dem Kunststofffelsen sitzen, denn nicht jeder hat zu Hause die Möglichkeit, ihn richtig zu positionieren. Der italienische Hersteller Driade weist ausdrücklich darauf hin, dass ihr Produkt innenraumtauglich ist.

Die Koishi Sitzinsel lebt von ihrer klaren Form, die typisch für das Design von Naoto Fukasawa, der als Vorreiter des „Minimal Design“ gilt. Nach einem Abschluss in Industrial Design an der Tama Art University gründete er 2003 sein eigenes Design Büro in Tokio. Mit seinem Design will er nicht seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen sondern bestehende Produkte behutsam verbessern. Mit der Koishi Sitzinsel zeigt er seine Kunst, einen Hocker bzw. Pouf in eine neue Form zu bringen und ihn zum Designobjekt werden zu lassen. Dabei ist ihm nicht wichtig, dass der Nutzer weiß, wer der Schöpfer ist.







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