Klappstuhl

Der Mensch ist erfinderisch. Schon sehr früh entwickelte er den Klappstuhl, der zuerst ein Faltstuhl war. In Ägypten, Griechenland und Rom kamen sie schon beim Militär zum Einsatz waren aber auch beliebt auf Reisen und bei Sparziergängen. Der Sitz der Magistrate und  des römischen Kaisers war der kurulische Stuhl mit x-förmigen Beinen in kostbarer Ausführung.

In Nordeuropa gefundene Klappstühle stammen aus der Bronzezeit, im Mittelalter fanden sie besonderen Anklang bei Kirchenvertretern. Er galt als liturgisches Möbelstück und erhielt seit dem 15. Jahrhundert Seiten- und Rückenlehnen. Während  mittelalterliche Faltstühle wie ein X an den Seitenarmlehnen zusammengeklappt wurden,  kennen wir heute das Hochklappen am Sitz.

Auch berühmte Architekten und Designer haben einen Klappstuhl entworfen um Innenräume flexibel zu gestalten und die Funktion großer Räume schnell zu verändern. Konzerte in Parkanlagen werden ebenso wie Biergärten mit Klappstühlen aus Holz bestückt. Ob Campingstühle oder Regiesessel, Form und Materialvielfalt lassen unendliche Kreationen für alle Lebensbereiche zu.

Der als Klassiker in die Geschichte eingegangene Klappstuhl eines angesehenen Designers hat auch heute noch seine Liebhaber, die bereit sind, einen hohen Preis für ihr Wunschobjekt zu bezahlen. Ihm steht die moderne Massenware vom Discounter gegenüber, die für kleines Geld zu haben ist. Eigentlich wollen alle das Gleiche, Mobilität und Flexibilität beim Sitzen.







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