Magnus Sessel von Kettler

Das Zusammenleben erfordert manchmal Kompromisse, die auch vor den Gartenmöbeln nicht Halt machen. Wenn der eine nur Holz mag und der andere nur Kunststoff, ist der Magnus Sessel die Lösung des Problems. Der deutsche Hersteller Kettler verbindet bei diesem Gartenstuhl erstklassiges FSC Teakholz mit dem modernen Zweikomponentenkunststoff „Kettalux-Plus“, der im eigenen Betrieb entwickelt wurde. Er besitzt alle Eigenschaften, die ein Material braucht, das Regen und Sonne ausgesetzt ist: Wetterfestigkeit und uv-Beständigkeit. Die weiße Lackierung der Kunststoffteile glänzt auffällig und reflektiert das Sonnenlicht in brillanter Weise. Gleichzeitig sorgt dieses Finish für eine leichte Reinigung.

 

Die Latten der Sitzfläche und Rückenlehne sowie die Armlehnen bilden mit ihrem strahlenden Weiß einen optischen Kontrast zum naturfarbenen Holz, ergänzen sich aber überraschend gut, weil sie der Gesamtkonstruktion Leichtigkeit geben. Regenwasser kann durch die Zwischenräume der Latten abfließen, so dass die Sitzfläche nach einem Regenguss schnell trocken ist, was bei schweren Teakholzmöbeln etwas länger dauern kann. Der Magnus Sessel ist durch sein Teakholzgestell sehr stabil und robust. Das hochwertige Holz besitzt natürliche Abwehrkräfte gegen Schädlinge und ist ebenfalls wetterfest.

 

Mit seiner positiven Ausstrahlung passt der Magnus Sessel auf die Terrasse, in den Garten, an den Pool und in die Außengastronomie. Für ein entspanntes Sitzen sind die Latten der Sitzfläche und Rückenlehne nach ergonomischen Anforderungen montiert, die Rückenlehne ist leicht nach hinten geneigt. In 64,5 cm Höhe befinden sich die seitlich nach außen überstehenden Armlehnen. Die Maße lauten L 54,5 cm x B 64,5 cm x H 85 cm mit einer Sitzhöhe von 44 cm, so dass der Magnus Sessel auch gut an den Magnus Tisch passt. Das Eigengewicht von 8 Kg erlaubt einen unproblematischen Standortwechsel und erleichtert  das Stapeln des Gartenstuhls.

 

Die Firma Kettler erhielt für den Magnus Sessel 2010 den reddot design award und 2011 den iF Product Design Award.

Dolly Klappstuhl

Wenn die Designer Antonio Citterio und Glen Oliver Löw einen Stuhl entwerfen, gibt es nichts an ihm auszusetzen, denn hier sind Profis am Werk.  Für den Kunststoffspezialisten Kartell entwarfen sie gemeinsam den Dolly Klappstuhl, der sich durch seinen besonderen Komfort auszeichnet. Zusammengeklappt ist noch nicht zu erkennen, warum er nicht komplett flach ist, spätestens wenn er aufgestellt wird, klärt sich das Rätsel, denn zwei Armlehnen kommen zum Vorschein, die ein entspanntes Sitzen ermöglichen. Die erfolgreichen Designer haben ihre jahrelange Erfahrung im Stuhldesign in diesen Entwurf eingebracht und ein starkes Stück entworfen. Aus Polypropylen ist ein robuster Stuhl entstanden, der stabil und pflegeleicht ist. Der wetterfeste Kunststoff erlaubt den Einsatz im Außenbereich, wo er als Gartenmöbel flexibel einsetzbar ist. Mit dem Lauf der Sonne ist er schnell ins rechte Licht gerückt oder in den Garten an ein schattiges Plätzchen gestellt. Ein Depot an Stühlen erweist sich immer als sinnvoll, wenn unvorhergesehene Gäste ankommen. Klappstühle benötigen wenig Stauraum und lassen sich schnell hervorholen. Bewohner kleiner Wohnungen, ohne Platz für Gartenmöbel, stellen den Dolly Klappstuhl bei schönem Wetter auf den Balkon und holen ihn abends wieder rein. In der Küche oder im Esszimmer macht er sich durch seine besondere Form bemerkbar und gibt der Einrichtung einen gewissen Schwung. Wenn seine verschiedenen Farben geschickt eingesetzt werden, erhält der Raum ein neues Gesicht. In den klassischen Farben Schwarz und Weiß wird der Dolly Klappstuhl zum neutralen Sitzmöbel im Büro, in Konferenz- oder Unterrichtsräumen sowie im öffentlichen Raum. Ein Designerstuhl dieser Klasse hat seinen Preis. Dafür erhält der Käufer ein erstklassiges Produkt, das sich durch seine außergewöhnliche Form und seinen hohen Komfort auszeichnet. Das qualitativ hochwertige Material gewährt eine lange Lebensdauer bei intensiver Nutzung. Aber auch die Freude an einem schönen Stuhl ist ihren Preis wert.

Supernatural Stuhl

Der Waliser Ross Lovegrove ist bekannt als Naturliebhaber und Freund organischer Formen, was sich immer wieder in seinen geschwungenen Entwürfen zeigt. Er selbst bezeichnet seine Arbeiten als „Organic Dreams“. Der Supernatural Stuhl, der Übernatürliche, zeigt wie kaum ein anderer den Bezug zu organischen Formen. Die stark taillierte Rückenlehne lässt eine Nähe zum 3107 von Arne Jacobsen zu, weckt jedoch mit ihren vielen Löchern sofort die Assoziation zu biologischen Zellstrukturen, die unter dem Mikroskop in allen Größen sichtbar werden. Um diesem Stuhl ausreichend Stabilität zu geben, wird er in einem aufwendigen Verfahren hergestellt, Spritzgusstechnologie mit glasfaserverstärktem Polypropylen, eine Neuheit in der Möbelherstellung. Lovegrove erklärt: “Bei diesem hochtechnologischen Prozess werden zwei Polypropylenschichten mit Glasfasern verwendet, um eine Ausgewogenheit zwischen strukturellen inneren Eigenschaften und äußeren ästhetischen Vorzügen zu erreichen.” Der Supernatural Stuhl ist ein Gebrauchsstuhl der einiges aushalten kann. Er ist pflegeleicht und stabil, prädestiniert für Familien mit Kindern, wo nicht immer liebevoll mit dem Mobiliar umgegangen wird. Aber auch im Außenbereich kann sich diese stuhlgewordene organische Form sehen lassen. In Weiß, Türkis, Fluo Grün und Orange passt er wunderbar auf die Terrasse, oder integriert sich mit seinen Farben in den blühenden Garten. Supernatural wird auch als Sessel angeboten und ist wie der Stuhl stapelbar, unbestritten ein Vorteil beim Lagern und Transportieren. Farblich passenede thermoformierte Sitzkissen aus feuerfestem Stoff unterstützen den hohen Sitzkomfort, denn manche Menschen benötigen immer ein Kissen. Beeindruckend wirkt ein Ensemble von Stühlen und Sesseln in der Sonne, weil durch die vielen Öffnungen der Stitzmöbel ein seltsames Spiel von Licht und Schatten stattfindet, das an der Hauswand oder auf dem Boden zu beobachten ist. Der italienische Hersteller Moroso fertigt seine Möbel unter Berücksichtigung neuester Umweltstandards, eine wichtige Voraussetzung für den Designer Lovegrove, dem eine nachhaltige Produktion äußerst wichtig ist.

RE- Trouvé Sessel

Designer scheinen eine besondere Beobachtungsgabe zu haben. Sie holen sich ihre Inspirationen aus der Natur oder dem alltäglichen Umfeld. Patricia Urquiola zählt zu den erfolgreichsten ihrer Zunft und produziert erstklassige Entwürfe für viele Bereiche am laufenden Band. 1961 in Spanien geboren studiert sie in Mailand Architektur und anschließend am Polytechnikum in Mailand unter Achille Castiglioni. Nach der Zusammenarbeit mit Designgrößen wie Magistretti und Lissoni zusammen und startet in den Neunziger Jahren in die Selbständigkeit. Für den italienischen Hersteller EMU entwirft sie eine Möbel-Serie, zu der auch der RE-Trouvé Sessel gehört. Dieser filigran gestaltete Sessel lässt kaum vermuten, welch hohen Sitzkomfort er bietet. Die hohe Rückenlehne erinnert in gewisser Weise an den dünnen Draht von Beeteinfassungen, hier ist das Material jedoch heißverzinkter Stahl. Eine doppelschichtige Pulverlackierung garantiert eine hohe Korrosionsresistenz und somit eine lange Lebensdauer.

Die Gesamtkonstruktion wirkt wie luftiges Häkelwerk. Rauten und Schlingen bilden den Korpus, der mittig die Sitzfläche aus Streckmetall beherbergt. Trotz hoher Rückenlehne erscheint der Sessel nicht monströs, da er unbesetzt den Blick hindurch zulässt. Das wirkt besonders reizvoll, wenn er draußen an einem attraktiven Ort platziert wird. Aber auch im Innenbereich hat er seine Berechtigung, denn er bringt die Leichtigkeit des Sommers ins Haus. Seine sechs frischen Farben lassen sich durch passende Sitz- und Rückenkissen ergänzen und erlauben einen beliebigen Farbmix oder eine einheitliches Bild. Als Einzelobjekt wirkt der RE-Trouvé Sessel auch im Gästezimmer oder im Schlafzimmer sehr dekorativ. Nicht selten wird der Sitzplatz in diesen Räumen vernachlässigt und ein schwerer Sessel ist unerwünscht.

Patricia Urquiola zeigt in ihrer Möbel-Serie zu den Sesseln die passenden Stühle sowie einen runden Tisch. Jedes einzelne Stück besticht durch die weichen Formen in Verbindung mit hellen Farben, als Ensemble wirkt der Sitzplatz einfach bezaubernd. Eine echte Alternative für alle, die Kunststoffmöbel ablehnen oder sich nicht mit schweren Holzmöbeln umgeben wollen

Nestrest

Instinktiv sind wir auf der Suche nach einem Platz, wo uns niemand stört. Als Kind war es das Baumhaus, das zum ungestörten Rückzugsraum erklärt wurde. Veränderte Wohnwelten verlangen nach neuen Lösungen. DEDON bringt nun einen Hängesessel mit dem Namen Nestrest auf den Markt, der einem Vogelnest gleicht. Hier versammeln sich alle Eigenschaften der Dedon-Faser, außerordentliche Strapazierfähigkeit kombiniert mit Belastbarkeit. Die übliche Stärke der wetterfesten Faser beträgt normalerweise 2 cm, wird hier jedoch auf 4 cm verdoppelt. Die Möglichkeit, diesen Lounge Korb aufzuhängen, macht ihn zum Nest für gestresste Menschen. Der Einstieg in dieses Refugium gleicht einer Elypse und führt in den geschützten Raum, der mit vielen Kissen bestückt ist. Der Boden ist mit einem Polster von 2 m Durchmesser ausgefüllt, so dass Platz genug zum Ausstrecken vorhanden ist. Statt des Mobiltelefons sollte ein gutes Buch mitgenommen werden, denn hier findet jeder Ruhe und Entspannung. Das enge Geflecht schützt vor neugierigen Blicken nach innen und hält jede Ablenkung von außen fern. Für Zweisamkeiten ist ebenso Platz wie für mehrer Kinder, die sich gerne verstecken und ihre Heimlichkeiten austauschen möchten. Nestrest ist von sich aus schon 81 Kg schwer und bedarf eines wirklich dicken Astes um sein eigenes Gewicht und das seiner Gäste zu tragen. Weil nicht jeder Garten mit einem großen Baum dienen kann,  gibt es den Korb auch zum Aufstellen. Als Standing Lounger ist er mit einer Drehfunktion versehen, die dem Nutzer überlässt, in welche Richtung er schauen oder wovon er sich abwenden möchte.

Den Designern Daniel Pouzet und Fred Frety ist ein interessanter Entwurf gelungen. Vielleicht haben sich die beiden von ihren Reisen in andere Kulturen inspirieren lassen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit DEDON wundert nicht, denn das Unternehmen ist seit über zwanzig Jahren bekannt für seine hochwertigen wetterfesten Outdoor Möbel. Der Nestrest empfiehlt sich in natur- oder kreidefarben mit einer großen Auswahl an Bezugsstoffen.

Sitzmöbel für den Garten

Jeder, der einen Garten hat, kennt die klassischen weißen Gartenmöbel aus Plastik. Man kann sie als praktisch bezeichnen, weil sie leicht zu stapeln sind, also wenig Platz benötigen. Die Preise kann man als relativ günstig bezeichnen. Doch sie werden mit der Zeit witterungsbedingt sehr unansehnlich.
Über die Jahre, und den steigenden Erwartungen und höheren Ansprüchen, die man an seinen Garten und die Gartenmöbel stellt, könnte man Spaß daran finden, seinen Garten in eine Urlaubslandschaft mit Rattan-Möbeln und der entsprechenden Gartenbeleuchtung zu verwandeln. Wenn man sich für Gartenmöbel aus Rattan entscheidet, muss man beachten, dass an diese Möbel andere Ansprüche gestellt werden, da sie sich für die Außenanlage eignen und Wind und Wetter trotzen müssen. Sie werden ganzjährig den verschiedensten Witterungen ausgesetzt. Das Material für Gartenmöbel ist Polyrattan. Dem ungeschulten Auge fällt der Unterschied zu Rattan kaum auf. Abschrecken könnte der höhere Preis, der allerdings kompensiert wird durch die lange Haltbarkeit.
Es ist wichtig, dass man sich Gartenmöbel anschafft, die lange halten. Aber man sollte darauf achten, dass das Holz nicht aus dem gefährdeten Regenwald kommt. Für Gartenmöbel sollte Rattan von einer Plantage kommen. Auch das gute Aussehen ist in der heutigen Zeit von großer Bedeutung. All diese Vorzüge bieten Gartenmöbel aus Rattan. Die Pflege von Gartenmöbel aus Rattan ist relativ einfach. Man kann sie einfach absaugen, oder Wasserflecken mit einem feuchten Tuch entfernen. Scharfe Putzmittel sollte man absolut vermeiden. Wer es mediterran liebt, ist mit Rattan-Gartenmöbeln auf der richtigen und sicheren Seite. Mit ein paar bequemen Kissen lassen sie an Gemütlichkeit nichts zu wünschen übrig. Jetzt fehlt nur noch ein lauer Sommerabend, ein Glas Wein und man fühlt sich wie im letzten Urlaub. Mit der richtigen Gartenbeleuchtung und einem schönen Teich lässt der Garten dann an Romantik keine Wünsche mehr offen.

Der Strandkorb

Bereits  im 17. Jahrhundert  standen Vorläufer in niederländischen Wohnungen sowie in englischen, schottischen und irischen Schlössern. Mit Leder bespannt sollten sie vor Zugluft schützen. Einen Strandkorb am Meer, der vor Sonne, Regen und Wind schützen sollte,  gab eine gut situierte Dame 1882 in Rostock bei dem  Korbmacher Wilhelm Bartelmann in Auftrag. Am Strand von Warnemünde erregte er das Aufsehen anderer Badegäste. Die verbesserte Infrastruktur belebte den Tourismus am Meer und wirkte sich positiv auf das Geschäft von Herrn Bartelmann aus, der nicht nur produzierte und verkaufte sondern die erste Strandkorbvermietung eröffnete. Seine Lehrlinge Franz Schaft und Johann Falck entwickelten die Strandkörbe weiter und leiteten die Produktion mit 120 Mitarbeitern.

Schon in den 20iger Jahren wurde der Strandkorb auch an Flüssen und Badeseen aufgestellt, heute steht er auch in Gärten im Binnenland.

Die Nordseestrandkörbe sind dem rauhen Klima durch rechtwinklige Seitenteile und gerade Haubenformen angepasst. Die Ostseestrandkörbe können sich leicht gerundete Haubenformen und geschwungene Seitenteile leisten. Gemeinsam haben beide Varianten das weiße oder naturfarbene Untergestell sowie den Stoff mit Breiten Streifen in blau-weiß oder grün-weiß.

Bei der Herstellung werden Kundenwünsche jeglicher Art berücksichtigt. Wie bei einem guten Auto ist auch beim Strandkorb der Preis nach oben offen. Der Klassiker besteht aus Naturgeflecht und edlen Hölzern und wird bei guter Pflege mit zunehmendem Alter immer schöner. Heute wird das Kunststoffgeflecht bevorzugt, weil es pflegeleichter ist.