Emeco Hudson Stuhl

Philippe Starck hinterlässt mit dem Emeco Hudson Stuhl eindeutig seine Handschrift. Die Form ist klar und beschränkt sich auf das Wesentliche, das Material glänzt wie viele Entwürfe des französischen Designers. Hier wurde jedoch nicht sein bevorzugtes Kunststoffmaterial verwendet sondern das für Emeco typische Aluminium. Nicht umsonst nennt sich die Firma „The Aluminium Chair Company“.  Der Emeco Hudson Stuhl wurde als Teil der Original Hudson-Kollektion für Ian Schragers New Yorker Hudson Hotel entworfen und gilt als neutrale Version des klassischen Navy Stuhls von Emeco aus dem Jahr 1944.

Stühle von Emeco bestehen zu 80 % aus  Recycle-Aluminium, womit nur 5 % der Energie benötigt wird, die bei der Erzeugung von neuem Aluminium benötigt würde. Unter strengsten  Umweltstandards werden in 77 Arbeitsschritten Stühle in Handarbeit produziert. Die glänzende Oberfläche wird durch eine dreifache Handpolitur erzeugt, die erst nach acht Stunden die luxuriöse Erscheinung hervorbringt, die der Hersteller anstrebt. Die Ausführung in Aluminium gebürstet mit matter Oberfläche durchläuft einen elektrolytischen Prozess, wobei sich das Aluminium in Aluminiumoxyd verwandelt und eine diamantenähnliche Stärke ereicht. Auf besonderen Wunsch des Kunden wird der Emeco Hudson Stuhl in jeder beliebigen pulverbeschichteten Farbe produziert. Er ist auch als Schaukelstuhl, Armlehnstuhl, Drehstuhl, Hocker und Barhocker erhältlich, so dass er in jeden Raum integrierbar ist und eine vielseitige Nutzung ermöglicht. Egal, wo er positioniert wird, er ist ein absolutes Glanzstück.

Um die Schönheit des Stuhls zu erhalten dürfen niemals chemische Haushaltsreiniger eingesetzt werden, der Hersteller gibt ausführliche Tipps zur Pflege des Materials, die unbedingt befolgt werden sollten. Bei sachgerechter Pflege garantiert Emeco für seine Produkte eine Lebensdauer von 150 Jahren.

Im Jahr 2000 erhielt der Emeco Hudson Stuhl den Good Design Award USA und wurde 2001 in die ständige Sammlung des Museum of Modern Art in New York aufgenommen. Für das europäische Auge ist dieser Stuhl sehr amerikanisch und erinnert stark an Designklassiker aus der neuen Welt.

Pantone Klappstuhl

Wer Pantone hört, denkt zuerst einmal an das Farbsystem, mit dem Grafiker weltweit kommunizieren. Es entstehen keine Irrtümer, denn Pantone ist eine Farbsprache in der jeder Farbe eine Zahl zugeordnet ist. Mittlerweile werden auch Konsumgüter und Möbel damit gekennzeichnet, wie der Pantone Klappstuhl.  Es ist ein bequemer Klappstuhl mit einem weißen Aluminiumgestell, das ihm optisch, und vom Gewicht her, eine angenehme Leichtigkeit gibt. Ein Pluspunkt gegenüber herkömmlichen Klappstühlen ist die gepolsterte Sitzfläche mit einer Größe von 44 x 44 cm und einer Höhe von 79 cm. Hier lässt es sich auch gerne mal länger sitzen ohne einen harten Untergrund zu spüren, der meist zum unkoordinierten Herumrutschen führt. Der Clou dieses Stuhlentwurfs ist der mit farbigem synthetischem Leder bezogene Sitz und  Rückenlehne, denn sie entsprechen der Pantone Farbskala. Insider erkennen schon an der Zahl, um welchen Farbton es sich handelt. Für alle „Unwissenden“ ist im vorderen Bereich der Sitzfläche die Pantone-Zahl angegeben. Mitglieder der großen Fangemeinde werden sich natürlich den Pantone Klappstuhl aussuchen, zu dem schon die passenden Tassen im Schrank stehen. Abgerundet wird das Feeling mit einem Snack aus der dazu gehörigen Pantone Box. Ob im Garten, auf der Terrasse oder im Haus, der Pantone Klappstuhl bringt Farbe in den Alltag. Vor allem die Mädels greifen sofort zu Pantone 672 C, denn das ist der in Pastel Lavender Rosa. Es stehen neun weitere Farben zur Verfügung, die jeden Geschmack treffen und Gäste neugierig auf die bunte Welt von Pantone machen. Für klare Verhältnisse am Esstisch ist gesorgt, wenn jeder seinen selbst ausgesuchten Pantone Klappstuhl erhält.

Hersteller ist  die 1964 gegründete Firma Seletti, die von Beginn an innovative Produkte für den Haushalt produzierte und sich zunehmend Designartikeln für den alltäglichen Gebrauch, zum Wohnen, Reisen und Accessoires widmet. Stefano Seletti gründete 1988 SELAB als Kreativschmiede des Unternehmens und führt es heute mit seiner Schwester Miria und einem hochkarätigen Designteam.

Koishi Sitzinsel

Wie ein glatter Kieselstein aus einem fernöstlichen Garten erscheint die Koishi Sitzinsel des japanischen Designers Naoto Fukasawa. Er präsentiert ein makelloses Objekt aus Kunststoff, das den Blick des Betrachters auf sich zieht und ihn fesselt. Eine ähnliche Wirkung erzeugen auch die von Wasser geschliffenen Steine in japanischen Gartenteichen, die zur Ruhe und Meditation einladen. Naoto Fuasawa hat eine natürliche weiche Form für seinen Entwurf gewählt und überträgt diese Harmonie in den öffentlichen Raum, in die private Wohnwelt und an Orte der Begegnung.

Die Einsatzmöglichkeit des überdimensionierten Kieselsteins ist variabel. Als Dekorationsobjekt setzt er farbige Akzente in weiten Räumen und erlaubt ein Farbenspiel in weiß, orange und blau. Die glänzend lackierte Oberfläche des Fiberglaskörpers macht ihn zu einem besonderen Highlight in Museen und Kulturpalästen, wo er zum Ausruhen während langer Besuche einlädt. Mit den Ausmaßen von 114 cm Länge, 90 cm Breite und 38 cm Höhe können auch zwei Personen auf der Insel Platz nehmen und kurz entspannen oder ausgestellte Exponate ausgiebig betrachten.  Kinder, die während einer Ausstellung mal kurz „geparkt“ werden müssen, bleiben garantiert wie die kleine Meerjungfrau auf dem Kunststofffelsen sitzen, denn nicht jeder hat zu Hause die Möglichkeit, ihn richtig zu positionieren. Der italienische Hersteller Driade weist ausdrücklich darauf hin, dass ihr Produkt innenraumtauglich ist.

Die Koishi Sitzinsel lebt von ihrer klaren Form, die typisch für das Design von Naoto Fukasawa, der als Vorreiter des „Minimal Design“ gilt. Nach einem Abschluss in Industrial Design an der Tama Art University gründete er 2003 sein eigenes Design Büro in Tokio. Mit seinem Design will er nicht seine Persönlichkeit zum Ausdruck bringen sondern bestehende Produkte behutsam verbessern. Mit der Koishi Sitzinsel zeigt er seine Kunst, einen Hocker bzw. Pouf in eine neue Form zu bringen und ihn zum Designobjekt werden zu lassen. Dabei ist ihm nicht wichtig, dass der Nutzer weiß, wer der Schöpfer ist.

Ron Arad

Ron Arad gehört zu den großen Designern der heutigen Zeit. Er wurde 1951 in Tel Aviv geboren und wuchs in einem kreativen Elternhaus auf; der Vater Fotograf, die Mutter Malerin. Von 1971 bis 1973 studierte er an der Kunstakademie Jerusalem, ab 1973 an der Architectural Association School of Architecture in London, wo er 1979 seinen Abschluss machte. Nach einer Phase des Ausprobierens auf dem Gebiet Architektur und Möbeldesign,  eröffnete er 1981 mit Caroline Thormann in London ein Designbüro inklusive Workshops und Showroom unter dem Namen „One Off Ltd.“ und verschweißte Stahlblech zu Möbeln, die Skulpturcharakter annahmen. Das Studio wurde zum Experimentierfeld für Design, Kunst, Musik und zog vor allem junge Menschen magisch an. Hier entstanden der „Rover Chair“, der „Well Tempered Chair“ für die Vitra-Edition und der Sessel „Big Easy“ für Moroso.

1989  fand die Gründung der Firma „Ron Arad Associates Ltd.“ als Architektur- und Designstudio statt, in die 1993  „One Off Ltd.“ aufging. Mit der Verlegung der Produktion nach Como, Italien, wurde dort 1994 die das „ron arad Studio“ eröffnet. Von 1994 – 1997 war Ron Arad als Gastprofessor an der Technischen Hochschule in Wien tätig, und ist seit 1997 Professor für Industrie- und Möbeldesign am Royal College of Art in London.

Nicht nur seine spektakulären Sitzskulpturen  aus Stahl, Bronze, Holz, Aluminium und Plastik haben ihn weltberühmt gemacht, seine Bauwerke setzen den Betrachter in Erstaunen, weil sie in ihrer Form und Dimension unvorstellbar und doch real sind. Die Arbeiten von Ron Arad lassen keine klare Trennung zwischen Architektur, Kunst und Design erkennen, sie machen ihren Schöpfer zum Multitalent. Das wissen international agierende Firmen zu schätzen, indem sie sich mit seinen Entwürfen schmücken. So wundert es nicht, dass alle wichtigen Museen seine Werke ausstellen und er mit Preisen überschüttet wurde. Neben atemberaubenden Großprojekten findet Ron Arad Zeit, sich den kleinen Dingen des täglichen Lebens zu widmen, wie  dem Regal „Bookworm“ für Kartell.

Ripple Chair

Der erste Blick auf den Ripple Chair weckt ungewollt Assoziationen zu Sprühsahne und Baiser in Brezelform. Ist der Designer des Stuhls vielleicht ein „Leckermäulchen“? Der in Israel geborene, in London lebende Ron Arad gehört zu den bedeutendsten Designern der Gegenwart und ist bekannt für seine kunststoffgewordenen Phantasien. Der Ripple Chair verfügt über eine Sitzschale aus Polypropylen, ein Kunststoff, der zu den Thermoplasten gehört und sich unter Hitzeeinwirkung beliebig verformen lässt. Ron Arad ließ diesen Werkstoff aufschäumen und in eine Form bringen, die Schwerelosigkeit erzeugt und trotzdem Stabilität bietet, so dass der Stuhl robust und bis zu vier Exemplaren stapelbar wird. Wie eine Acht mit kreisrunden Öffnungen erwartet der Ripple Chair seinen Gast, der sich hier bequem niederlassen und anlehnen kann. Der italienische Hersteller Moroso zeigt mit diesem Entwurf einen modernen skulpturalen Stuhl, der an jedem Ort Aufsehen erregt, weil er nicht langweilig ist sondern Energie versprüht. Unterstützend wirken dabei die ausgewählten Farben in weiß, elfenbein (Off white), schwarz (Carbon black), violett (Magenta red), gelb (Cadmium Yellow), braun (Chocolate brown) und grün (Malachite green). Das Gestell wird in weiß oder schwarz matt lackiert oder verchromt aus Edelstahl angeboten, die Fußgleiter sind aus Polyethylen gefertigt. Ein Ensemble aus mehreren Stühlen in verschiedenen Farben wertet jeden Raum auf, besonders dann, wenn er minimalistisch eingerichtet ist. So kommt die Ripple Chair Gruppe erst richtig zur Geltung und erfährt die Aufmerksamkeit, die sie verdient.

Fans skulpturaler Kunststoffstühle werden vom außergewöhnlichen Design des Stuhls begeistert sein, Kritiker werden den Entwurf des Designers als Versuch werten, mit einer ungewöhnlichem Kreation wieder einmal in den Blickpunkt der Offentlichkeit zu gelangen. Ron Arad hat es nicht nötig, sich zu produzieren, er erfüllt mit seinen spektakulären Entwürfen die Erwartungen seiner Anhänger und ist für jeden Hersteller ein Garant für ökonomischen Erfolg. So hat auch der Ripple Chair die besten Chancen, zum Designklassiker zu werden.

Steelwood Chair

Der Steelwood Chair wurde Mitte Juli 2011 mit dem renommierten italienischen Designpreis Compasso d´Oro ausgezeichnet, der nur alle drei Jahre verliehen wird. Bis zum 25. September 2011 kann  das neue Werk der französischen Brüder Ronan & Erwan Bouroullec im Museum der zeitgenössischen Kunst in Rom bewundert werden. Dort wird der Stuhl neben anderen prämierten Produkten in der Ausstellung „Einzigartigkeit Italiens gezeigt. Bereits auf der Imm Cologne erhielt der Steelwood Chair den „interior innovation award 2008“ in der Kategorie „Best Detail“.

Während zunehmend Stühle aus Kunststoff hergestellt werden, nimmt Magis dieses Mal Abstand davon. Das italienische Unternehmen hat selbst viele erfolgreiche Möbel aus Hightechmaterialien im Programm und vielleicht gerade deshalb die Abwechslung gesucht. Traditionelles Material wie Holz und Stahlblech vereinen sich im Steelwood Chair zu einem eleganten Sitzmöbel. Zur Herstellung des Gestells mit der Rückenlehne wird das Stahlblech in neun Arbeitsschritten in die gewünschte Form gebracht, bis es die richtige Krümmung und die gewünschte Qualität erreicht. Der Sitz und die Beine sind aus massiver Buche gefertigt, die entweder lackiert oder in natur angeboten werden. Die einfarbigen Stühle zeigen sich in Weiß, Grau, Schwarz oder Rot, aber auch die Kombination aus farbigem Gestell und Beinen aus Buche natur ist möglich. Die Silhouette des Stuhls macht ihn an jeden Platz einsetzbar, im Wohnraum, am Esstisch, im Restaurant oder auf der Terrasse eines Bistros. Im Gegensatz zu Plastikstühlen legt sich der Steelwood Chair mit der Zeit eine Patina zu, die ihn einzigartig macht. Obwohl das Holz im Kontrast zum Metall steht, ergänzen sich beide Materialien perfekt. Die Rückbesinnung auf altbewährte Werkstoffe steht im Einklang mit den Arbeiten der Designer Bouroullec, die als sehr naturverbunden gelten. Die unerwartete Kombination von Formen und Materialien erklärt den Erfolg der Brüder in der Designwelt, weshalb die Auszeichnung mit international anerkannten Designpreisen nicht überrascht.

CASAMANIA

CASAMANIA wurde 1984 gegründet und ist eine Tochterfirma von Frezza SPA, einer italienischen Firma die zur doimo-Gruppe gehört, eine der führenden italienischen Gruppen auf dem Gebiet Möbel und Einrichtung. Und trotzdem ist CASMANIA nicht nur Teil eines Ganzen sondern ein pfiffiges eigenständiges Unternehmen, das mit seinen Produkten auch einmal den Mainstream verlässt und gerade deshalb eine große Fangemeinde hat.

An Farben wird bei dem italienischen Hersteller nicht gespart, und mit einer gelungenen Kombination verschiedener Materialien entstehen besondere Gegenstände, die für gute Stimmung und harmonisches Wohnen und Arbeiten sorgen. Dabei können Möbel zu Wohnskulpturen mutieren und der Wohnung ein ganz persönliches Ambiente verschaffen oder als Objekt im öffentlichen Raum als Blickfang dienen. CASAMANIA ist bekannt für außergewöhnliche Leuchten, Stühle, Modulmöbelsysteme und Accessoires für den Wohn- und Bürobereich, die in Zusammenarbeit mit international bekannten Designern und jungen Nachwuchstalenten entstehen. So gelangen Dynamik und Visionen in die Entwürfe, als Ausdruck von Persönlichkeit, Stil und Philosophie. Deshalb wundert es nicht, dass CASAMANIA auf eine stattliche Anzahl internationaler Preise blicken kann und sich viele ausgezeichnete  Produkte in wichtigen Ausstellungen berühmter Museen befinden. Für diese Anerkennung sorgen die Designer Josh Owen, Karim Rashid, Luca Nichetto, Giulio Lacchetti, Alain Gilles, Simone Micheli und viele mehr.

CASAMANIA bietet Exzentrikern und Provokateuren wie Fabio Novembre eine Plattform für ihre Entwürfe und zeigt das Unerwartete und heiß Diskutierte. Die Stühle him&her sind von vorne betrachtet Stühle, die in die Nähe des Panton Chairs rücken, auf der Rückseite ist ein plastisch dargestellter weiblicher oder männlicher nackter Körper zu sehen, der aus Polyethylen geformt wurde. Weniger spektakulär aber auffallend anders sind die vielen schönen Accessoires, die für gute Stimmung und Ordnung sorgen. Große Designer zeigen auch hier, wie mit kleinen Dingen das Leben bunter wird, die beleuchteten Katzen von Giancarlo Dall’Omo oder Garbage Can von Karim Rashid.

Produkte wie den Stereo Stuhl von  CASAMANIA finden sich in Bars, Restaurants, Kreuzfahrtschiffen, Hotels, öffentlichen Einrichtungen und Geschäfte, bereits elfmal wurde das Big Brother House des italienischen Fernsehens mit ausgestattet.

Stereo Stuhl

Der Stereo Stuhl bietet einen perfekten Klang auf dem Gebiet des Stuhldesigns, da er einen hohen Grad an Flexibilität mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten besitzt. Sein elegantes Design passt sich jeder Raumausstattung an und integriert sich in das bereits vorhandene Mobiliar. Er ist der ideale Stuhl für alle Plätze, die besondere Hygiene verlangen, wie Küche, Badezimmer, Behandlungsräume oder Wartezimmer, denn mit der Polygiene Technologie erlangt der Stereo Stuhl antibakterielle Eigenschaften. Sein Sitz aus Polypropylen ist robust und pflegeleicht, so dass er auch im Außenbereich eingesetzt werden kann. Zum Lagern lässt er sich platzsparend stapeln und kann bei Bedarf schnell hervorgeholt werden, wenn Gäste zu Besuch kommen. Der Stereo Stuhl ist mit verschiedenen Untergestellen individuell gestaltbar. Mit vier Beinen versehen ist er der klassische Esszimmerstuhl, aber auch ideal für Wartebereiche und alle Räume die häufig gereinigt werden müssen. Liebhaber von Kufengestellen kommen ebenfalls auf ihre Kosten, denn den Stereo Stuhl gibt es auch in dieser Variante. In jeder Ausführung zeigt er sich elegant und grazil, optionale Armlehnen verstärken diesen Eindruck erheblich. Beide Modelle sind wahlweise mit Untergestellen sowie Lehnen aus verchromtem oder lackiertem Metall in Weiß, Schwarz oder Rot erhältlich. Eine große Farbpalette steht für die Auswahl der Sitze zu Verfügung, ebenso für Bezüge aus Stoff oder Leder.

Die Verwandlung in einen Bürodrehstuhl erfolgt durch einen Vierstern-Standfußes oder  mit einem Fünfstern-Untergestell auf Rollen. Auch hier kann der Kunde zwischen verschiedenen Bezügen, Polstern und Farben auswählen und mit dem entsprechenden Material den Arbeitsplatz optisch oder hierarchisch aufwerten.

Der international anerkannte italienische Designer Luca Nichetto hat mit seinem Entwurf aus 2008 ein komplettes Stuhlsystem erschaffen, das jedem Sitzbedürfnis Rechnung trägt und dabei gut aussieht. Als Neuheit 2011 stellt der Hersteller CASAMANIA den Stereo Wood mit einem Untergestell aus Eiche Massivholz und einem Polypropylen-Sitz vor, der auf der Außenseite eine glänzende und auf der Innenseite eine matte Oberfläche zeigt.

Hay Design

Das rasant wachsende Unternehmen Hay Design hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2002 im Bereich Möbeldesign auf eine Ebene katapultiert, wo die Luft dünner wird und sich international renommierte Designfirmen bewegen. Seit dem ersten Auftritt  von Hay Design auf der IMM Cologne 2003 ist der Hersteller auf allen wichtigen Möbelmessen vertreten und präsentiert dort die Entwürfe talentierter aufstrebender Designer aus Skandinavien sowie bereits international bekannter Designer. Der Firmengründer sieht sich als Vertreter des legendären Dänischen Designs aus den Fünfziger-  und Sechsiger Jahren, die er in neuem Kleid wieder beleben möchte. Dabei verbindet er die Qualität der Vergangenheit mit modernen  Formen und spricht mit dieser Strategie ein großes Publikum an. Es scheint der richtige Zeitpunkt zu sein, denn gerade jetzt machen viele Junge Designer auf sich aufmerksam, die mit nordischem Ambiente wieder an die weltweite Spitze des Möbeldesigns rücken möchten. Wie das geht, zeigen KiBiSi (Tube Chair und  Shanghay Chair),  Shane Schneck  (Hay – Ru Chair), Hee Willing (Hay – About a Chair), Peter Johansen (Hay Metro Hocker) und viele mehr. Mit neuen Materialien und ungewöhnlichen Formen sprechen diese Entwürfe weltweit Kunden an, die hohe Qualität und junges Design lieben.

Hay Design erfüllt hohe Umweltstandards in allen Bereichen eines modernen Industriebetriebs. Bestes Beispiel ist der Stuhl „Nobody“ von Komplot Design, der erste industriell gefertigte Stuhl ausschließlich aus textilem Gewebe hergestellt.

Seit 2011 bietet Hay Design von dem niederländischen Design Duo Scholten & Baijings entworfene Textilien und Teppiche an. Das Sortiment des Unternehmens umfasst heute Produkte für die Bereiche Möbel, Textilien, Teppiche, Küche, und Accessoires, die das Leben und Wohnen schöner machen und für Ordnung sorgen.

Hay Design gehört zu gleichen Teilen Rolf Hay und der  Bestseller Gruppe, dem bekannten dänischen Textil-Einzelhandelsunternehmen mit 5700 Filialen in 43 Ländern und ist zu 100% in Besitz der Familie Holch Povlsen.